Tonis-Hunde-Therapie
Warum ist Tier-Physiotherapie sinnvoll?

Tier-Physiotherapie. Massagen sind wichtigIn der heutigen Zeit, in der viele Hunde und Pferde eine z. T. enorme sportliche Leistung erbringen, die sie oftmals an die Grenzen der Belastung führt, kommt es häufig zu Überlastung und daraus resultierenden Schäden des Bewegungsapparates. Im Falle einer solchen Verletzung sollen Reitpferde und Hunde nach einer möglichst kurzen Erholungsphase oft wieder Höchstleistung erbringen. Hier kommt die Tier-Physiotherapie als ergänzende Heilmethode zum Einsatz. Sie beschäftigt sich nicht nur mit den Verletzungen an sich, sondern auch mit den Ursachen, die zu Bewegungseinschränkungen führen.

Zum einen ist die Physiotherapie bei Pferden und Hunden eine sehr sinnvolle Sache in der Rehabilitation z. B. nach Operationen oder Verletzungen, zum anderen auch vorbeugend z. B. vor und nach Wettkämpfen zur Leistungssteigerung und zur Minimierung des Verletzungsrisikos.

Was ist Tier-Physiotherapie?

Unter Tier-Physiotherapie versteht man nicht nur die reine Massage, sondern auch die Krankengymnastik mit passiven, aktiven und unterstützten Bewegungsübungen, sowie die physikalische Therapie mit Hilfe von Reizstrom, Kälte- bzw. Wärmestrahlung, Hydrotherapie und Magnetfeldern. In den USA, Großbritannien und Japan ist Physiotherapie beim Haustier schon weitgehend selbstverständlich aufgrund der vielfältigen Anwendungsgebiete.

Einsatzgebiete der Tier-Physiotherapie
  • Physiotherapeutische Maßnahmen bei Problemen des Bewegungsapparates
  • Muskelaufbau vor geplanten Operationen am Bewegungsapparat
  • Rehabilitation nach Unfällen und Operationen am Bewegungsapparat, um langwierigen Heilungsphasen oder bleibenden Behinderungen vorzubeugen
  • Wiederherstellung des physiologischen Gangbildes
  • Sofortige Lymphdrainage und spätere Narbenbehandlung nach Operationen
  • Behandlung von Gelenks- und Muskelfunktionsstörungen
  • Sportphysiotherapie für Turnier und Wettkampf.
Medizinisch - therapierend bei
  • Bandscheibenerkrankungen
  • Rheuma, Zerrung
  • Arthrose und HD
  • zur Rehabilitation nach Frakturen und Lähmungen
  • in der Geriatrie zur Steigerung des Wohlbefindens der alten Tiere, Erhalt bzw. Wiederherstellung geminderter Organfunktionen
  • Steigerung der allgemeinen Leistungsfähigkeit und Anregung des Stoffwechsels (z.B. bei sportlich tätigen Hunden und Nutzhunden)