Tonis-Hunde-Therapie
Die Hundeschule versteht sich weniger als Schule für die Hunde, als vielmehr für deren Besitzer. Denn die meisten Probleme im Zusammenleben von Mensch und Hund entstehen ganz einfach durch Kommunikationsprobleme und Missverständnisse – weil der Mensch den Hund nicht versteht!

Die Denk- und Handlungsweise der Hunde unterscheidet sich ganz erheblich von denen der Menschen. Allerdings durchschauen die Hunde die Menschen ziemlich schnell; umgekehrt ist das manchmal ein (Hunde)Leben leider lang nicht der Fall. „Warum tut mein Hund das?“ ist die häufigste Frage bei fast jedem unerwünschten Verhalten – und gleichzeitig die wichtigste! Um diese Frage zu beantworten, muss der Mensch die Gedanken und Gefühle des Hundes nachvollziehen können, d. h. seine Sprache verstehen (und möglichst auch sprechen) und die damit ausgedrückten Emotionen.

Hundeerziehung und Problembeseitigung gestalten sich deutlich einfacher, wenn der Mensch „hündisch“ spricht. Vom Hund wird vorausgesetzt, dass er nach gewisser Zeit die Sprache seiner Menschen versteht, egal, welcher Nationalität dieser angehört. Und das können die Hunde oft besser, als den Menschen lieb sein sollte! Denn Hunde kommunizieren hauptsächlich über Körpersprache und die können sie auch beim Menschen individuell „lesen“. Und für den Hund sagt der Körper seines Besitzers oft ganz etwas anderes als das verbal ausgesprochene Kommando…



Regeln und Grenzen sind das wichtigste für ein glückliches Hundeleben! Und genau das zu beherzigen und einzuhalten ist es, was vielen Hundebesitzern sehr schwer fällt. Hunde sind Rudeltiere, und ein Hunderudel erlangt seine Überlebensfähigkeit dadurch, das es funktioniert. Es funktioniert, weil dort keine Demokratie, sondern eiserne Hierarchie herrscht. Die Regeln und Grenzen sind klar definiert und alle Rudelmitglieder halten sich daran. Für den Hund ist die Zweibeinerfamilie, in der er lebt, sein Rudel. Er braucht Autorität, um sich wohl zu fühlen, das verlangt der angeborene und unauslöschliche Instinkt.

Ein Hundebesitzer sollte immer der Rudelchef sein, aber dieses Privileg verschenken die meisten Hunde nicht, das muss sich der Mensch erarbeiten. Je nach Rasse und Mentalität eines Hundes ist das eine anspruchsvolle Aufgabe, über die sich der Mensch im Klaren sein muss. Das erfordert Konsequenz, Geduld, Souveränität und damit Autorität. Autorität beinhaltet keinesfalls Gewalt, wohl aber einen gewissen Zwang. Und dieser Zwang wird bereits ausgeübt, wenn der junge Hund an Halsband und Leine gewöhnt wird!!!

Die Akzeptanz des Menschen als

Starkzwangmethoden
wie beispielsweise Stachelhalsband, Elektrohalsband oder Endloswürger sind unerwünscht, Prügelstrafen ebenso. Aber jeder Hundebesitzer muss wissen, dass eine antiautoritäre Hundeerziehung absolut unmöglich ist.

Die sinnvollste Alternative zur Gewalt ist die Psychologie. Wer die Psyche seines Hundes (er)kennt und damit umzugehen versteht, kann seinen Hund den persönlichen Bedürfnissen entsprechend erziehen und Probleme lösen. Das setzt jedoch eine gute Kommunikation voraus und genau die ist es, die die Hundebesitzer in dieser Hundeschule neben der allgemeinen Hundeerziehung lernen - immer ihren eigenen Möglichkeiten und den Bedürfnissen des Hundes entsprechend!


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